ERFAHRUNGSBERICHTE

Berufserfahrene

Marius Szekely, stellv. Erdnussröster

Wie verlief Ihr Werdegang im Unternehmen und woraus besteht Ihr aktuelles Tätigkeitsfeld?

Ich bin seit 2014 bei der Firma Seeberger tätig. Im ersten Jahr war ich über eine Personalüberlassungsfirma beschäftigt. Im Anschluss wurde ich übernommen und nach meiner zweijährigen Befristung fest angestellt.
Mein Tätigkeitsfeld: Zunächst habe ich als Kaffeeeinfüller und Helfer angefangen. Nach kurzer Zeit konnte ich die Kaffeepackmaschine selbstständig führen. Zusätzlich war ich die Unterstützung für die Einrichter als Gehilfe oder Ersatzkraft.  

Gibt es ein besonderes Erlebnis bei Seeberger, das Sie gerne teilen möchten?

Anfang 2018 bestand ich als externer Prüfling bei der IHK die Ausbildung zum Anlagen- und Maschinenführer und erhielt die Chance stellvertretender Erdnussröster zu werden. Dies war auch einer der intensivsten Momente für mich bei Seeberger, diese Verantwortung übertragen zu bekommen und endlich einen festen Posten zu erhalten.
Heute helfe ich überall wo ich kann, schließlich sitzen wir alle in einem Boot...

Tobias Kallenbach, Teamleiter Produktion Trockenfrucht

Wie verlief Ihr Werdegang im Unternehmen und woraus besteht Ihr aktuelles Tätigkeitsfeld?

2006 begann ich bei der Firma Seeberger GmbH in der Produktion als Befüller für diverse Anlagen zu arbeiten, mit dem ursprünglichen Ziel, ein halbes Jahr zu überbrücken. Nach dem halben Jahr entschied ich mich, länger zu bleiben und übernahm nach und nach weitere Aufgaben innerhalb der Produktion. Nach fünf Jahren wechselte ich in die Rolle des Operators in der Softproduktion, die kurz zuvor neu gegründet wurde. Hier konnte ich von Anfang an direkt die neuen Abläufe aktiv mit beeinflussen, durch die Ausweitung meines Verantwortungsbereichs einiges dazulernen und erste Erfahrungen in der Personalführung sammeln.
Nach weiteren sechs Jahren bin ich mittlerweile als Teamleiter verantwortlich für einen Teil der Produktion, führe 26 Mitarbeiter, plane und organisiere mit meinem Team das Tagesgeschäft und wirke an Projekten innerhalb der Produktion mit.

Beschreiben Sie Seeberger in drei Wörter?

Wachstum. Familie. Innovation.

Welche Tipps würden Sie Neueinsteigern mit auf den Weg geben?

  • Bleib am Ball, nimm auch die harten Tage mit, ein Danke kommt immer, auch wenn es vielleicht nicht direkt ersichtlich ist.
  • Sei offen für Neues, scheue keine Herausforderung.

Andreas Heigele, Einkäufer für Nüsse und Saaten

An Seeberger schätze ich…

…dass wir ein familiengeführtes Unternehmen sind, und die damit verbundene Nähe der Geschäftsführung zu uns Mitarbeitern. Wir Mitarbeiter sind durch Genussrechte am Erfolg des Unternehmens beteiligt.
…zum einen die regionale Verbundenheit und zum anderen das weltweite Tätigkeitsfeld.
…Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung.

Was war bisher Ihre spannendste Aufgabe/Projekt?

Da ich seit über 25 Jahren bei Seeberger arbeite, kann man das nicht so einfach beantworten. Die Übernahme der Einkäufertätigkeit war auf jeden Fall ein spannender Höhepunkt. Damit verbunden sind viele interessante Aufgaben wie z.B. die Lieferantenakquise und –pflege in den unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen der Erde.
Ein sehr aufregendes Projekt war die Mitgestaltung und Umsetzung unseres neuen ERP-Systems als Prozessverantwortlicher für den Einkaufsbereich. Die Herausforderung war die Prozesse zeitgemäß und unserem Wachstum der letzten Jahre angepasst zu gestalten.

Wie erleben Sie den Zusammenhalt mit den Kollegen

In den Bereichen, in welchen ich Berührungspunkte habe herrscht ein meist freundliches, entspanntes und von Wertschätzung geprägtes Miteinander. Das erklärt auch die lange Betriebszugehörigkeit vieler Kollegen. Über die Jahre sind viele Freundschaften entstanden, die auch in den Privatbereich gehen.

Karin Janota, HR Business Partner

Wie gestaltete sich der Einstieg für Sie? Konnten Sie schnell Verantwortung übernehmen?

Ich habe 2013 mein Praxissemester als Praktikantin in der Personalabteilung bei der Seeberger GmbH absolviert. Anschließend konnte ich als Werkstudentin weiterarbeiten und habe meine Bachelorarbeit im Personal geschrieben. Nach meiner festen Einstellung bekam ich immer mehr abwechslungsreiche und vielseitige Aufgaben übertragen. Jedoch wurde ich hierbei nicht alleine gelassen, denn jeder Mitarbeiter – egal ob in meiner Abteilung oder nicht – hat mir bei meinen Fragen immer weitergeholfen.
Durch meine Teilnahme am Nachwuchsförderprogramm PEP@Seeberger bekam ich die Chance, mit weiteren 9 Teilnehmern ein unternehmensweites Projekt selbstständig zu steuern und umzusetzen. Durch dieses Projekt, die dazugehörigen Seminare von PEP sowie meine weiteren abteilungsspezifischen Aufgaben konnte und kann ich mich persönlich und fachlich immer weiterentwickeln.

Wie sind Sie auf Seeberger aufmerksam geworden?

Als gebürtige Ulmerin war es für mich naheliegend, meinen beruflichen Einstieg in einem Ulmer Traditionsunternehmen zu starten. Ich mag die Produkte von Seeberger selbst sehr gerne und konnte mich mit der Philosophie und dem Leitbild des Unternehmens sehr gut identifizieren. Außerdem habe ich von Bekannten und Kommilitonen sehr viel Gutes über die Arbeit und das Arbeitsklima bei Seeberger gehört. Mir wurde oft gesagt, dass man bei Seeberger die Chance erhält, in einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld vieles zu lernen und dabei nicht alleine gelassen wird. Dies kann ich heute - mit meinen eigenen Erfahrungen - nur so weitergeben.

Welche Tipps würden Sie Neueinsteigern mit auf den Weg geben?

Machen Sie sich vorher bewusst was Sie möchten und gehen Sie Ihrem Ziel nach. Fehler sind, vor allem am Anfang, ganz normal und gehören zum Lernprozess dazu. Lassen Sie sich also nie entmutigen – denn an jeder Herausforderung, die vielleicht am Anfang noch so schwierig erscheint, wächst man persönlich und beruflich.
Wer bei Seeberger Engagement und Leidenschaft für den Beruf zeigt, erreicht hier wirklich was!

Renate Fuchs, Mitarbeiterin Betriebs- und Konferenzraumverpflegung

Warum haben Sie sich vor damals für Seeberger entschieden?

Die Entscheidung war mir 1999 schnell abgenommen, da meine alte Firma in Neu- Ulm die Schließung und den Umzug nach Kempten verkündete. Da ich selbst privat in Veränderungen steckte, konnte und wollte ich nicht mehr in dieser Firma bleiben. Zugute kam mir, dass meine Mutter, die hier die Kantinenleitung hatte, ihre Rente vorbereitete. Von Ihr wusste ich ja schon einiges von der Firma Seeberger und so hab ich mich beworben, um mal meine „Markt-Chancen“ abzuchecken. Beim ersten Vorstellungsgespräch war ich schon sehr angetan und wir waren uns auch schnell einig, doch ich durfte dann nochmal zum Vorstellungsgespräch kommen da der damalige Personalchef mich auch noch kennenlernen wollte. Wir waren uns dann auch gleich einig und ich erschrak als mir dann sofort mein Vertrag zur Unterschrift vorgelegt wurde, was ich dann aus dem Bauch heraus auch sofort tat.
Ich hab diese Bauchentscheidung auch nie bereut. Auch wenn ich erstmal durchs kalte Wasser musste (im wahrsten Sinne des Wortes) da das Hochwasser im Mai ´99 meinen zukünftigen Bereich erstmal Unterwasser setzte und ich mit meiner Mutter den Bereich erstmal wieder trocknen musste bevor ich am 1.Juni ´99 dann beginnen konnte.
Seither gab es immer interessante, spannende Zeiten von Umbauten, Umstrukturierungen und Optimierungen der Abläufe, Angeboten und Planungen … die ich nicht missen möchte.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen?

Bisher hab ich meine Kollegen immer als sehr wertvoll, hilfsbereit, kollegial, fröhlich und bereichernd kennengelernt. Natürlich gibt es immer Menschen mit denen man besser kann als mit anderen was ja auch menschlich ist.  Aber selbst dann sind Gespräche immer kollegial und freundlich.

An Seeberger schätze ich…

  • die genialen Produkte,
  • dass man immer auf ein offenes Ohr trifft,
  • das Familiäre,
  • wertvolle Kontakte in allen Bereichen und Ebenen,
  • laufend neue, spannende Projekte und Herausforderungen,
  • es war und wird wohl nie langweilig.  :-)