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Morgenroutine

Morgenroutine

Gerade im Frühjahr kann eine gute Morgenroutine helfen frischer in den Tag zu starten auch wenn es draußen noch dunkel ist und man lieber länger schlafen möchte. Deshalb zahlt es sich aus, den Wecker um ein paar Minuten früher zu stellen und mit einem geregelten Ablauf in den Tag zu starten. Eine Morgenroutine kann 10 Minuten aber auch 3 Stunden dauern. In diesem Artikel zeigen wir euch die Vorteile einer täglichen Morgenroutine und wie Gewohnheiten entwickelt bzw. optimiert werden.

Die Vorteile einer Morgenroutine

Verschiedene gesundheitliche Vorteile wie mehr Energie, bessere Schlafqualität und höhere Produktivität können mit einer täglichen Morgenroutine erzielt werden.

Darüber hinaus kann unsere emotionale Gesundheit dadurch beeinflusst werden – wie wir uns fühlen, wie wir unseren Tag bewältigen. Wenn wir ständig gestresst sind und versuchen den nächsten Termin wahrzunehmen, immer hinterherlaufen oder uns in einem Meer von Aufgaben verloren fühlen, können wir leicht überwältigt, abgehetzt, traurig und frustriert werden.

Die morgendliche Routine hilft uns, unsere Zeitpläne besser zu koordinieren. Man schafft Zeit sich auf das zu konzentrieren, was der Tag bringt, wo Zeit priorisiert werden kann, und so wird letztlich die Produktivität gesteigert.

Wie du deine eigene Morgenroutine entwickelst

Jeder Mensch ist verschieden und deswegen kann auch die Morgenroutine sehr unterschiedlich sein. Hier ein paar Punkte, die in den morgendlichen Ablauf integriert werden können:

  • Frühstücken: Für viele zählt auch ein (gesundes) Frühstück zu einer guten Morgenroutine. Bewusst und ganz in Ruhe eine Tasse Tee trinken und dazu ein Müsli genießen, kann den Start in den Tag verbessern. Plane dein Frühstück am Vortag, damit dafür keine Zeit verschwendet wird.
  • Lesen: Zu einer Morgenroutine kann auch das Lesen einer Zeitung oder eines Buches gehören.
  • Bewegung: starte mit einem kleinen Workout, einer Yogaeinheit oder einem Spaziergang in den Tag. Dehn- und Streckbewegungen noch im Bett fördern ein besseres Körpergefühl und lassen dich sicher leichtfüßiger aufstehen.
  • Meditation: Bei der Meditation wird versucht die Wahrnehmung zu verbessern und eine gesunde Perspektive einzunehmen. Es geht nicht darum, Gedanken oder Gefühle auszuschalten, sondern diese ohne Wertung zu betrachten. Zunächst ist es einfacher mit geführten Meditationen zu starten.
  • Dankbarkeitspraxis: Ein Tagebuch führen, Vorsätze niederschreiben und positive Affirmationen formulieren, kann hilfreich sein. So wird der Tag mit positiven Gedanken und Gefühlen begonnen.
  • Leg das Smartphone zur Seite! Wer kennt es nicht, der Handywecker läutet und man nimmt gleich das Handy in die Hand. Schnell Social Media checken und schon sind 15 Minuten verflogen. Versuche das Telefon in deiner Morgenroutine zur Seite zu legen oder setze dir ein Zeitlimit.

Und los geht’s!

Einfach ausprobieren, den Wecker früher stellen und herausfinden, wie man seine eigene Routine schaffen kann. Vielleicht gibt es auch schon Gewohnheiten, die verändert werden sollen. Die Morgenroutine soll sich weniger wie etwas anfühlen, das man „tun soll“, sondern wie etwas, auf das man sich freut. Es geht nicht darum, eine perfekte Leistung zu erbringen, sondern darum, dass man sich selbst die Möglichkeit gibt, besser in den Tag zu starten.

Nicht vergessen: die Morgenroutine soll dazu führen produktiver und friedlicher in den Tag zu starten, und nicht, um noch mehr Stress zu verursachen. Neue Gewohnheiten sollten an den eigenen Alltag angepasst werden. Das bedeutet auch flexibel zu sein, an manchen Tagen die Morgenroutine an Gegebenheiten anzupassen und sich dann nicht ärgern, wenn der Tag auch einmal anders anfängt als geplant.