Wissenswertes um das Thema Nüsse & Früchte | Seeberger GmbH

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Nüsse machen dick? Was hinter den Vorurteilen über Nüsse steckt

„Nüsse machen dick“. Das Vorurteil hat vermutlich jeder von uns schon mal gehört. Was ist wirklich an dem Gerücht dran? Zusammen mit dem Ernährungsberater Sven Back aus Stuttgart möchten wir anhand ausgewählter Beispiele Licht ins Innere der Nuss bringen.

Harte Schale – Leckerer (Walnuss-) Kern

Knackig und lecker sind die Walnüsse auf jeden Fall. Doch was steckt noch in der Nuss?
Mit über 50 Prozent ist Fett die größte Komponente des außergewöhnlichen Kerns. Darunter lassen sich allerdings viele ungesättigte Fettsäuren finden, welche dem Körper Energie spenden, das Immunsystem unterstützen und den Cholesterinspiegel senken. Dadurch wird das Risiko für die Entstehung von Herzerkrankungen reduziert. Die wichtigsten in der Walnuss enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind die Omega-3-Fettsäuren. Da der Körper diese nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Neben diesen gesunden Fetten enthält die Nuss auch zahlreiche Vitamine. Ein Beispiel ist das Vitamin E. Dieses sorgt zum Beispiel dafür, dass Wunden schneller heilen, da die Körperzellen durch das Vitamin geschützt werden.

Mandeln - Eine vielfältige Nuss

Durch ihren leicht süßlichen und angenehmen Geschmack ist die Mandel eine ideale Zutat im Gebäck, Müsli oder ein Snack für Zwischendurch.
Die Mandel enthält über 50 Prozent Fett. Der Großteil dieses Fetts setzt sich, wie auch bei der Walnuss, aus verschiedenen ungesättigten Fettsäuren zusammen. Diese haben einen positiven Effekt auf die Blutdruck- und Cholesterinwerte sowie das Herz-Kreislauf-System. Die Mandeln liefern außerdem viel Calcium, welches vor allem die Knochen stärkt.

Fazit

Was ist also dran an dem Vorurteil zu Beginn des Beitrags? Erkennbar ist auf jeden Fall wie das Klischee zu den Nüssen wohl entstanden ist. Beide Nussarten, also die Mandeln und Walnüsse, welche hier stellvertretend für alle Nüsse stehen, bestehen zur Hälfte aus Fett. Diese Erkenntnis lässt schnell darauf schließen, dass sich diese Fette direkt auf den Hüften verewigen. Das ist jedoch ein Irrtum, denn das in den Nüssen enthaltene Fett kann zu den „guten Fetten“ gezählt werden, da die ungesättigten Fettsäuren leicht verdaulich sind und sogar bei der Verdauung helfen. Es lässt sich also festhalten, dass Nüsse nicht zwangsläufig dick machen, denn wie bei vielen anderen Lebensmitteln ist das Maß entscheidend.