Die Meilensteine unserer Geschichte | Seeberger GmbH

WAS ALS KOLONIALWARENHANDEL

BEGANN…

AUS ALLEN KONTINENTEN NACH ULM

Gewürze, Früchte, Kaffee, Tee: Als der Ulmer Kaufmann Christoph Seeberger 1844 seinen Kolonialwarenhandel gründete, kam der exotische Genuss aus Übersee über das Meer, auf der Donau oder über Land bis in die Ulmer Pfluggasse. Während die Ulmer Baumeister hier, im Herzen der lebhaften und international geprägten Handelsstadt am Ulmer Münster einen der größten Kirchtürme der Welt bauten, legte Christoph Seeberger den Grundstein für ein seit Generationen erfolgreiches Familienunternehmen.

DIE MEILENSTEINE UNSERER GESCHICHTE

Drei Generationen Seeberger. Begleiten Sie uns auf unserer kleinen Zeitreise von der Gründung im Jahre 1844 bis in die Gegenwart.

GRÜNDERJAHRE 19. JAHRHUNDERT

Mit der Gründung seines Kolonialwarenhandels im Jahr 1844 in Ulm brachte Kaufmann Christoph Seeberger exotische Waren wie Gewürze, Früchte, Kaffee und Tee an die Donau. Das Familienunternehmen Seeberger war geboren. Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte der Kaffee durch erschwingliche Preise einen regelrechten Boom und eroberte Küchen und Tassen auch weniger wohlhabender Bürger. Seebergers Sohn Friedrich erkannte diese Chance und röstete fortan in seiner Kaffeegroßrösterei den Seeberger Kaffee in bester Lage am Ulmer Marktplatz für immer mehr Genießer.

GENERATIONENWECHSEL 20. JAHRHUNDERT

Zwei Weltkriege und deren dramatische Folgen für den Lebensmittelhandel und die Versorgung der Menschen übersteht das inzwischen traditionsreiche Unternehmen. 1952, mittlerweile unter der Leitung von Julius Rohm sen., konzentriert sich Seeberger auf sein Kerngeschäft: den Import hochwertiger Kaffees, Trockenfrüchte und Nüsse – Spezialitäten aus aller Welt. Expansion und Investitionen in neue Technologien bestimmen den Erfolgsweg. Im aufkommenden Selbstbedienungshandel – bis dahin wurden Lebensmittel ausschließlich „über die Theke hinweg“ verkauft – erkennt Julius Rohm sen. die Chance: Er verpackt die empfindlichen Früchte und Nüsse für optimalen Schutz und schafft so eine neue Warengruppe im Handel. Im Jahr 1985 übergibt er an seinen Sohn: Dr. Julius Rohm leitet ab sofort Einkauf und Betrieb.

DIE 2000ER-JAHRE

Kurz nach der Jahrtausendwende übernimmt Clemens Keller, Neffe von Dr. Julius Rohm, die operative Gesamtverantwortung im Unternehmen. Die Bereiche Einkauf und Betrieb sind in seiner Zuständigkeit. Er denkt und lenkt genauso langfristig wie seine Vorgänger und stellt die Weichen auf Expansion. Ein Hochregallager mit knapp 25.000 Palettenplätzen erweitert die Lagerfläche seit dem Jahr 2013 und ist über eine eindrucksvolle Brücke mit dem Bestandsgebäude und der Produktion verbunden.