Walnusskerne

Walnusskerne

Produktinformation

Für alle, die Walnüsse lieber direkt genießen möchten, ohne diese vorher noch knacken zu müssen, sind unsere Walnusskerne genau richtig: extra helle und große Kerne, die wir aus Chile, Frankreich und den USA beziehen und schonend transportieren, damit sie einen geringen Bruchanteil aufweisen. Mit ihrem aromatischen, leicht buttrigen Geschmack eignen sie sich nicht nur als Snack zwischendurch, sondern auch als Verfeinerung von Müsli oder Obstsalat - oder für den besten Nusskuchen nach Omas Rezept!

Zutaten

Walnusskerne

Nährwertbezogene Aussagen

Reich an Omega-3-Fettsäuren, reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Quelle von Ballaststoffen

Dieses Produkt ist

  • vegetarisch
  • vegan
  • glutenfrei*
  • laktosefrei
  • ohne Zuckerzusatz
  • ohne Salz
* Glutenfrei laut Rezeptur, Kreuzkontamination möglich.

Nährwertangaben

(pro 100g)

  • Brennwert (kj/kcal) 2.957 kj/717 kcal
  • Fett 69 g
  • davon gesättigte Fettsäuren 6,4 g
  • Kohlenhydrate 6,0 g
  • davon Zucker 2,6 g
  • Eiweiß 14 g
  • Salz < 0,01 g

For a better planet - recyclingfähige Verpackung

Nicht nur bei den Produktzutaten legen wir größten Wert auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Auch bei unserer Verpackung sind wir auf dem Weg in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Wir stellen unsere Flachbeutel-Verpackungen auf eine innovative, dünnere Monoverbundfolie um, die gleichzeitig zu 100 % recyclingfähig ist. Dadurch können wir bei diesen Verpackungen 20 % Material einsparen. Hier erfährst du mehr zu dem  Thema:

Die Reise der Walnuss

URSPRUNGSLAND CHILE

Chiles Natur wird geprägt von seiner enormen Nord-Süd-Ausdehnung. Über 3.500 km liegen zwischen Chiles nördlicher Grenze zu Peru und dem südlichsten Punkt des Landes am Kap Hoorn. In der Region herrscht ein mediterranes Klima, das sich perfekt für den Anbau von u. a. Walnüssen und Pflaumen eignet. Es wird maßgeblich vom Humbold-Meeresstrom beeinflusst, der kaltes Wasser aus der Antarktis transportiert.

ANBAU DER WALNÜSSE

In der Sonne Chiles werden die Walnüsse auf großen Plantagen angebaut. Die Walnussbäume stehen dort in Reih und Glied. Der Abstand zwischen den Bäumen darf nicht zu groß sein, da sie sonst dazu neigen weniger Walnüsse zu tragen. Wusstest du, dass für die Bestäubung bei Walnussbäumen gar keine Bienen notwendig sind? Bei den Giganten erfolgt der Vorgang – genauso natürlich und dabei fast unsichtbar – durch den Wind. Bei dem Anbau der Walnüsse beachten unsere Partner in Chile die natürliche Fruchtfolge. So werden im Sinne der Biodiversität auf den ursprünglichen Walnussplantagen sobald die Bäume ausgesorgt haben bspw. Pflaumen, Pfirsiche, Avocados oder Rosinen angebaut, bevor Jahre später wieder Walnüsse darauf angebaut werden können.

WALNUSSBAUM

Wusstest du, dass Walnussbäume wahre Giganten sind? Im Durchschnitt werden sie 10 Meter hoch. Die Bäume benötigen etwa sieben Jahre, bis sie erstmals eine ausreichende Menge Früchte für einen wirtschaftlich nutzbare Ernte tragen. Bis zu 35 Jahre lang reifen an den ertragreichsten Bäumen Früchte. Erst dann werden sie von jüngeren Artgenossen ersetzt. Das edle Holz der Walnussbäume ist aufgrund der schönen Maserung sehr gefragt und wird bspw. für Möbel oder Autofurniere verwendet. Das ist nicht der einzige Bestandteil, der weiter genutzt wird – die grüne Schale der Walnüsse wird nach der Ernte kompostiert.

WALNUSSERNTE

Die Ernte erfolgt im März und April, was dem chilenischen Herbst entspricht. Im ersten Schritt werden die Bäume mit einem Rüttler geschüttelt und die Walnüsse fallen auf die umliegende Fläche. Die Kerne sind dabei teilweise noch von einer grünen Hülle umgeben. Anschließend werden die Walnüsse zwischen den Reihen aufgereiht und mit einer großen Saugmaschine vom Boden aufgesammelt.

VERARBEITUNG DER WALNÜSSE

Sobald die Walnüsse im Verarbeitungsbetrieb vor Ort angeliefert werden, erfolgt die erste Qualitätskontrolle der frischen Ware. Im Anschluss wird beim sogenannten „Hulling“ die Ware von der grünen Hülle und anderen, natürlichen Verunreinigungen befreit. Die Walnüsse werden dann innerhalb 48 Stunden in großen Trockenräumen über Heißluft sorgfältig getrocknet, um die Haltbarkeit zu verlängern und um die helle Farbe zu erhalten. Um an die wertvollen Kerne zu kommen, welche als Monoprodukt und in einer Vielzahl unserer Produkte wie bspw. unsere Nusskernmischung zu finden sind, müssen die Walnüsse geknackt werden. Früher wurden die Walnüsse per Hand geknackt – mittlerweile wird die Ware sanft durch Maschinen verarbeitet. Eine ganz schöne Erleichterung wenn man bedenkt, dass allein Chile über 100.000 Tonnen Walnusskerne pro Jahr erntet.

QUALITÄTSMERKMAL

Die maßgeblichen Kriterien für die Klassifizierung und somit auch den Preis sind Größe und Farbe der Walnusskerne. Wir bevorzugen die großen und hellen Kerne. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Unversehrtheit der Kerne. Unsere Walnusshälften sind fast vollständig unbeschädigt und es ist kaum Abrieb oder Bruch vorhanden. Das hat auch einen zusätzlichen positiven Nebeneffekt: Ist die feine Haut des Kerns vorhanden und wenig Bruch oder Abrieb zu finden, wird die Walnuss ganz natürlich vor Sauerstoff geschützt, was sich positiv im Geschmack widerspiegelt. Ein weiterer Vorteil durch den Anbau in Chile: Die Walnusskerne sind durch das Klima besonders mild. Bis die Walnüsse zu uns nach Ulm verschifft werden, finden mehrere Qualitätskontrollen statt. Dazu gehören moderne Laserkontrollen, Metalldetektoren und die manuelle Kontrolle durch erfahrene Mitarbeiter. Bereits 6-8 Wochen nach der Ernte kommen die ersten Walnusskerne in sauerstoffgeschützten Transportboxen bei uns in Ulm an.

QUALITÄTSKONTROLLE IN ULM

Die finale Kontrolle der Walnüsse erfolgt hier bei uns am Hauptsitz in Ulm durch unser hauseigenes, lebensmittelchemisches Labor. Dabei prüfen wir Form, Farbe, Bruch, Geschmack, Größe, Geruch und Konsistenz. Jede Partie wird in unserem Sensoriklabor verkostet. Erst wenn auch der letzte Test erfolgreich beendet wurde, wird das Produkt von uns verpackt oder für Mischungen, wie bspw. unserem beliebten Studentenfutter verwendet.

PARTNERSCHAFT

Neben den hohen Anforderungen an Größe, Geschmack und Farbe an die Naturprodukte, ist für uns auch der persönliche Kontakt sowie der Eindruck vor Ort entscheidend. Unser Geschäftsführer Ralph Beranek und unser langjähriger Einkäufer Andreas Heigele begaben sich auf die lange Reise in den Anden-Staat, um unsere Partner vor Ort zu besuchen und sich mit diesen auszutauschen. Wir sind stolz in Chile verlässliche Partner gefunden zu haben, mit denen wir teilweise schon über 20 Jahre zusammenarbeiten. Die Firmenphilosophie unseres Lieferanten entspricht unserer eigenen Philosophie. Unsere Geschäftsverbindung ist auf Nachhaltigkeit angelegt und orientiert sich nicht an kurzfristigen Gewinnen. So werden beispielsweise Preise vereinbart, die für ein komplettes Erntejahr Gültigkeit haben.

FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN

Als aufstrebendes Wirtschaftsland wird es für Chile immer wichtiger, gute Arbeitskräfte zu finden und vor allem zu halten. Unser Partner vor Ort und die zuliefernden Farmer entwickeln Maßnahmen, um die Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette zu verbessern. So werden bspw. die Mitarbeiter mit firmeneigenen Bussen an Sammelpunkten abgeholt. Für Pausen stehen Aufenthaltsräume zur Verfügung und für arbeitende Mütter gibt es eine Kinderbetreuung. Mahlzeiten während der Arbeitszeit werden von unserem Partner gestellt. Außerdem sind die Fabrikhallen klimatisiert und zur Geräuschminderung sind laute Arbeitsschritte wie bspw. die Nussknackmaschinen in separate Hallen ausgelagert.

NACHHALTIGES HANDELN

Besonders positiv sind die Maßnahmen unserer Partner im Bereich Nachhaltigkeit. Wasserknappheit stellt in einigen Bereichen Chiles ein großes Problem dar. Es wurden vor Ort Maßnahmen ergriffen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Früher wurden die Plantagen teilweise komplett geflutet – eine sehr kostengünstige, jedoch äußerst ineffiziente Nutzung des Wassers. Heute wird punktgenau mit Hilfe von ausgeklügelten Systemen bewässert. So wird kein Tropfen mehr verschwendet. Bei dem Design einer großen neuen Plantage wurde darauf geachtet, dass bereits bestehende, bis zu 200 Jahre alte, typisch chilenische Bäume ihren Platz behalten durften. Außerdem wird dort der Düngemittel- und Pestizideinsatz auf das absolut Nötigste beschränkt.

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