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Warum du Outdoor-Yoga probieren solltest

Es gibt wunderschöne Yogastudios, in denen man sich auf Anhieb wohlfühlt. Aber wenn die Sommermonate kommen, praktizieren viele lieber im Freien. Sich mit der Natur zu verbinden, im Sonnenschein zu baden und im Einklang mit der Umwelt das Bewusstsein zu erweitern – es gibt nichts Schöneres. Ob in der Großstadt oder am Land, das Angebot für Outdoor-Yoga ist groß. Neben dem Vorteil frische Luft anstelle von stinkendem Schweiß einzuatmen, gibt es noch einige andere Gründe, die Yoga-Praxis ins Freie zu bringen:

Sonnengrüße

Am besten praktiziert man die Übungen bei Sonnenaufgang – das Gesicht der Sonne entgegen, nicht umsonst werden sie „Sonnengrüße“ genannt. Lasse dich von deinem Atem leiten und verbinde dich mit der Kraft der Sonne. Nach drei bis fünf Sonnengrüßen an der frischen Luft wirst du noch besser in deinen Tag starten.

Mehr Raum

Yogastudios haben meist nur begrenzte Plätze – mehr Leute bedeutet auch weniger Platz. Beim Outdoor-Yoga wird der Raum um dich herum nicht durch Wände bestimmt und du hast genug Freiraum. Du kannst deinen Körper so bewegen, wie du willst. Strecke dich weiter und praktiziere intensiver.

Lebensenergie

Die Wahrnehmung des Atems ist bei Yoga ein zentraler Punkt, Bewegungen werden mit der richtigen Atmung synchronisiert. Yoga im Freien wirkt sich positiv auf deinen Körper und Geist aus, denn es bringt dich in Einklang mit dir selbst und der Welt um dich herum.

Inspiration

Vom Klang des Vogelgesangs über den Duft der Blumen, bis zum Flüstern des Windes kann die Natur beruhigend und inspirierend auf uns wirken. Mit Outdoor-Yoga kannst du Kraft finden, besonders wenn du dich gerade uninspiriert oder ein wenig verloren fühlst. Eine Outdoor-Yoga-Einheit in der Natur wird dir helfen, zu dir selbst zurückzukehren.

Vitamin D

Vitamin D ist lebenswichtig und kann im Gegensatz zu anderen Vitaminen vom Körper selbst gebildet werden. Influencer bewerben Vitaminpillen aber du bekommst während deiner Outdoor-Yoga-Praxis einen natürlichen Vitaminboost. Yoga UND eine zusätzliche Dosis Vitamin D, wenn das nicht eine richtige Win-Win-Situation ist?

Balance

Yoga im Freien (auf Gras oder Sand) wird oft zu einer Balance-Übung. Die zusätzliche Challenge bringt aber viele Vorteile. Man kann das Gleichgewicht auf unebenem Boden viel besser trainieren, denn häufig ist man schon gut in einer Position geübt und kann durch den neuen Unterboden den Körper besser kennen lernen. Manche Positionen funktionieren danach auf flachem Untergrund noch viel besser.

Walking Meditation

Wenn du dich im Park zu sehr beobachtet fühlst oder einfach nicht schaffst, dich auf deine Yoga-Praxis zu konzentrieren, dann probiere einfach eine Walking-Meditation (gehende Meditation). Die Idee der Walking-Meditation besteht darin, sich auf die Reise und nicht auf das Ziel zu konzentrieren und sich dabei der eigenen natürlichen Umgebung bewusst zu sein. Versuche beim Gehen deine Aufmerksamkeit auf einen oder mehrere Punkte zu lenken, die du normalerweise für selbstverständlich hältst, wie z.B. deine Atmung oder die Bewegung deiner Beine.

Was ist bei Outdoor-Yoga zu beachten?

Dicke Socken und ein Kuschelpulli sind immer eine gute Idee. Gerade bei der Endentspannung kann es auch mal kühler werden. An sonnigen Tagen unbedingt ein kleines Handtuch, eine Wasserflasche und Sonnencreme einpacken. Außerdem sehr nützlich: Gelsenspray, denn die kleinen Blutsauger kommen meist dann, wenn man sich entspannen will.